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Jan 03

meschenmoser-schneeHerr Eichhorn ist dieses Jahr wild entschlossen, nicht einzuschlafen, bevor die erste Schneeflocke vom Himmel gefallen ist. Denn er will unbedingt einmal selbst erleben, wie wunderschön der Winter ist. Aber der Winter lässt sich Zeit …

Das Warten auf etwas, das man nicht kennt, ist jedoch eine recht mühsame Angelegenheit. Was Herr Eichhorn und seine Freunde erleben, bevor sie endlich die erste Schneeflocke gefunden haben, erzählt Sebastian Meschenmoser in unvergleichlicher Weise.
Mit hintersinnigem Humor, Beobachtungsgabe und der Kunst, ganz besondere Geschichten zu erzählen, macht Sebastian Meschenmoser jedes einzelne seiner Bücher zu einem wahren Vergnügen.

Wer einmal ein völlig übermüdetes Eichhörnchen sehen möchte, ein zerzaustes und übermüdetes Eichhörnchen, der kommt an diesem Bilderbuch nicht vorbei. Wer sehen möchte, wie sich Herr Eichhorn und ein Igel wach zu halten versuchen, benötigt dieses Bilderbuch. Wer erfahren möchte, was Zahnbürsten, Konservendosen und Socken mit Schneeflocken zu tun haben, muss unbedingt Herr Eichhorn und der erste Schnee anschauen.

Jan 02

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Dez 31

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Dez 31

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Dez 31

gorelik-reiseLena Gorelik macht eine Reise:

„Meinen Verwandten schreibe ich, dass ich demnächst nach Petersburg komme, zusammen mit einem Freund, dem ich gerne die Stadt zeigen möchte. Meine Verwandten schreiben zurück, sie freuten sich sehr auf uns.

Dann rufen sie hysterisch bei meinen Eltern an, um in Erfahrung zu bringen, wer denn bitte dieser Typ ist, den Lena nach Petersburg mitbringt. Ihr bester Freund!, erklärt meine Mutter. Hat sie sich von Peter getrennt?, will die besorgte Verwandtschaft wissen; natürlich durfte Peter als Erster mit mir nach Petersburg fahren, die Verwandtschaft liebt ihn seither weitaus inniger und unkritischer als mich.“

Lena Gorelik schreibt eine heitere, luftig leichte Prosa, die an den Stil Birgit Vanderbekes erinnert.

Lena Gorelik ist eine Grenzgängerin zwischen der russischen und der deutschen Kultur. Wer etwas über Russen und Deutsche erfahren möchte, über unterschiedliche Mentalitäten, kann das hier auf die amüsanteste Art und Weise tun:

„In Deutschland darf ich nie singen. In dem demokratischen, offenen Land, in meinem links angehauchten, auf Gleichbehandlung aller Völker und Geschöpfe sinnenden Freundeskreises darf ich nie singen. Weil ich nicht schön singen kann. In Deutschland singt man schön.“

„Die Stadt für Verliebte und Kunstbeflissene, Schlaflose, Wodkatrinker und Pelzträger: Sankt Petersburg, eines der beliebtesten, neuerdings auch eines der sexysten Reiseziele, war immer schon Opfer seiner Klischees. Lena Gorelik greift diese freudig auf und liefert Insiderwissen, mit dem Sie bestimmt in keine Touristenfalle tappen.

Es ist ein Gerücht, dass man „Na Sdorowje“ auf Russisch sagt, wenn man anstößt. Das wäre Polnisch. Russisch wäre es, eine Rede zu halten. Die Rede muss emotional und klug sein. Am liebsten so, dass alle gleichzeitig weinen und lachen. Beispiel: (Ungewöhnlich kurz, aber typisch): „Mein Glas ist fast leer; aber mein Herz ist voll; vor Liebe zu Euch!“ (Alle Tanten weinen.)

Ob Sie eine Flasche Wasser kaufen wollen oder Theaterkarten, ob Sie mit der Metro fahren wollen oder mit der Straßenbahn, ob Sie im Hotel wohnen oder bei Freunden, ob Sie auf Hochzeitsreise sind oder noch im Stadium davor: Mit diesem Buch erfahren Sie, wie Sie gucken, grüßen, fordern, flirten müssen, wenn Sie in St. Petersburg ans Ziel gelangen wollen.

Lena Gorelik, selbst gebürtige Petersburgerin, streift zweimal im Jahr ihre Sehnsucht ab und verbindet das mit dem unvermeidlichen Verwandtenbesuch. Ergebnis ihrer Feldstudien ist dieses witzige, sehr persönliche Reisebuch, das keine Museenöffnungszeiten enthält, aber dafür ultimative Tipps, wie Ihre Reise an die Newa bestimmt unvergesslich wird.“  (Verlagsankündigung)

Lena Gorelik, Verliebt in Sankt Petersburg – Meine russische Reise

SchirmerGraf Verlag 2008, Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 176 Seiten, 17,80 €

Dez 31

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